Newsletter 9/2019


Morgennebel und niedrige Temperaturen in der Früh kündigen den Herbst an. Für viele ist der Urlaub bereits Vergangenheit. Zum Glück gibt es Fotos, die an schöne Erlebnisse erinnern und Lieblingsorte oder Lieblingstiere unvergesslich machen.

Rundkopfdelfine mit Narben
(Foto: Roland Edler)

Mit Roland auf Foto-Exkursion

Wer keine Möglichkeit hatte, Wale und Delfine zu fotografieren, dem empfehle ich Roland Edlers Galerie bei den Meeresakrobaten anzuschauen. Der Delfinbetreuer aus Duisburg hat während seiner Exkursionen mit jungen Forschern tolle Motive vor die Kamera bekommen. Sogar Amazonas-Flussdelfine hat er auf einer seiner Reisen gesehen und abgelichtet.

Falls du immer noch nicht genug hast von schönen Wal- und Delfin-Aufnahmen, kannst du ja mal die Foto-Galerie der Meeresakrobaten anklicken. Dort kommst du bestimmt auf deine Kosten.

Große Tümmler in Duisburg
(Foto: Rüdiger Hengl)

Zu Besuch bei Debbie, Dobbie & Co.

Ich habe in diesem Urlaub mal ausnahmsweise die Meeressäuger nicht in ihrem natürlichen Lebensraum besucht, sondern den sieben munteren Großen Tümmlern im Duisburger Zoo einen Besuch abgestattet. Es ist immer wieder erstaunlich, wie flink und neugierig Debbie, Dobbie & Co. sind und Ivos Luftblasen-Spiele gehören zur Vorführung der Extra-Klasse.

Aber auch Flussdelfin-Senior Baby möchte ich nicht unerwähnt lassen. Er hat mit seinen über 40 Lenzen seine Artgenossen im Rio Apure altersmäßig schon weit überholt. Mehr dazu gibt es beim kleinen Delfin FINN auf dessen Website.

Kino und Buch

In den vergangenen Tagen und Wochen gab es auch Neuheiten aus dem Kino und dem Buchhandel.

Am 5. September ist in Deutschlands Lichtspielhäusern die Dokumentation The Whale and the Raven angelaufen. Ich habe mir den Film in Augsburg angesehen und ließ mich gerne entführen in die stille Welt der Fjorde Westkanadas.

Leider soll die Idylle in der Region Britisch Columbias demnächst gestört werden. Flüssiggastanker werden bald die Fjorde befahren.

Wie Orcas und Buckelwale darauf reagieren werden, versuchen die Walforscher Hermann Meuter und Janie Wray mit Unterwassermikrofonen herauszufinden. Die mit Hydrophonen aufgenommenen Laute der Meeressäuger zeigen, ob die Tiere in der Region bleiben oder den Routen der Frachter ausweichen werden.

Als mein Bruder ein Wal wurde
(Foto: Susanne Gugeler)

Eine sehr einfühlsame Lektüre ist „Als mein Bruder ein Wal wurde“ von Nina Weger. Die Buchbesprechung dazu gibt es hier.

Pottwal strandet in Düsseldorf

Am 14. und 15. September staunten Spaziergänger nicht schlecht, als sie am Rheinufer einen gestrandeten Pottwal liegen sahen, der von eifrigen Wissenschaftlern untersucht wurde. Die Inszenierung gehörte zu einer groß angelegten Aktion verschiedener Organisationen. Ziel des Events war, die Menschen auf die Plastikflut im Meer aufmerksam zu machen, an der viele Meeresbewohner zugrunde gehen.

Treibjagd hat begonnen

Am 1. September begann in Taiji (Japan) erneut die Treibjagd auf Delfine und andere Zahnwale. Der Fang von 1.749 Meeressäugern wurde von der japanischen Fischereibehörde genehmigt.

Weitere Neuigkeiten aus dem Leben der Wale und Delfine findest du unter Aktuelles.

Ich wünsche dir einen schönen Herbst!

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