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Erst der Wind, dann die Blauwale


Was hat der Wind mit Blauwalen zu tun? Dieser Frage widmet sich der Student Dawn Barlow des OSU Department of Fisheries and Wildlife.

Abtauchender Blauwal
(Foto: Roland Edler)

Wasser wird umgewälzt

Wind, der an der Küste weht, verbunden mit der Erddrehung, sorgt dafür, dass das Wasser „umgeschaufelt“ wird. Es kommt aus der Tiefe nach oben. Es ist kälter und nährstoffreicher als das Wasser an der Oberfläche.

Das ist gut für die Blauwale. Sie ernähren sich vom nach oben steigenden Krill.

Zeitversetzt

Barlow führt seine Untersuchungen an der Küste von Neuseeland in der Region South Taranaki Bight durch. Genau dieses Gebiet wählen die Blauwale, um zu fressen.

Barow interessiert vor allem, wann man nach einem starken Windereignis mit Ansammlungen von Blauwalen rechnen kann.

Wenn man die Verzögerungszeiten zwischen starkem Wind und dem Eintreffen von Blauwalen herausfindet, kann man für die Zukunft prognostizieren, wie lange es braucht, bis die Wale auf dieses Ereignis reagieren, und wie viele Wale eintreffen werden.

Darauf basiert wiederum der Schutz der Wale. Menschliche Einflüsse können so besser ausgeglichen werden.
(Quelle: It all starts with the wind: The importance of upwelling)

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