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Gestresste Delfine pfeifen öfter


Stress ist ein unvermeidlicher Bestandteil des Lebens. Auch Meeressäugetiere sind verschiedenen natürlichen und von Menschen verursachten Stressoren ausgesetzt.

Blasloch eines Delfins (Foto: Rüdiger Hengl)

Cortisolwert und Pfeifanzahl hängen zusammen

Um besser zu verstehen, wie Stress auf Delfine sowohl in freier Wildbahn als auch in menschlicher Obhut wirkt, verglichen Forscher von Marine Mammal Research und Education (Key Largo/Florida) die Konzentrationswerte des Cortisols (ein hormoneller Stressanzeiger) mit dem Ausstoßen von Pfeifgeräuschen.

Bei der Studie wurden mehrere Große Tümmler immer mal wieder aus dem Wasser genommen. Anschließend wurde ihnen Blut abgenommen und es wurde die Anzahl der Pfeiftöne ermittelt.

Sowohl die Cortisolwerte als auch die Pfeifrate ist während des Versuchszeitraums gestiegen. Das Studienergebnis deutet darauf hin, dass alleine die Rate der Pfeiflaute ein Anzeiger dafür ist, ob ein Tier Stress verspürt oder nicht.

Wer sich für diese Studie interessiert, findet unter Atlantic Bottlenose Dolphin (Tursiops truncatus) whistle rates and blood cortisol levels during periods of perceived stress weitere Informationen.

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