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Whale-Watching schadet Orcas


Bei crosscut.com gibt es einen Artikel über die bedrohte Orca-Population in der Salish Sea (Meeresgebiet zwischen Vancouver Island und dem US-Bundesstaat Washington).

Die Orcas schwimmen in Küstennähe/Vancouer Island (Foto: Susanne Gugeler)

Nur noch wenige Orcas

Die sogenannten Southern Residents (südliche ortstreue Schwertwale) bestehen nach wie vor aus sehr wenigen Orcas. Man geht von ungefähr 70 Tieren aus.

Beobachter sind der Meinung, dass ein Aussetzen der Whale-Watching-Aktivität die Wale vor dem Aussterben bewahren könnte. Unter anderem behindere der Lärm der Motoren die Wale beim Beutefang.

An der Wal-Beobachtung wird viel verdient

Es wird sehr viel verdient mit dem Whale-Watching in der Salish Sea. In den letzten zehn Jahren, in denen die Walpopulation zurückging, hat sich die Anzahl der Walbeobachtungsboote mehr als verdoppelt. Die Einnahmen der Branche haben sich fast verdreifacht.

Es wird nicht nur „Fotojagd“ auf Orcas, sondern auch auf Buckelwale und Grauwale gemacht.

Besorgte Naturschützer fordern vom Washington Department Ministerium of Fish and Wildlife, die Southern Residents zu schützen.

Wenn die Region, in der sich die Orcas aufhalten, ganzjährig für Beobachtungsboote geschlossen würde, könnte sich die Wal-Population wieder erholen, sind sich die Autoren des Artikels To help save orcas, pause whale watching sicher.
(Quelle: To help save orcas, pause whale watching)

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