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Gute Nachricht für Pottwale im östlichen Mittelmeer


Neptune Lines ändert Schifffahrtsroute, um Pottwale zu schützen.

Neugieriger Pottwal
(Foto: Susanne Gugeler)

Wie die Meeresschutzorganisation OceanCare auf Facebook mitteilt, hat sich ein führendes griechisches Schifffahrtsunternehmen (Neptune Lines) zu Routenanpassungen im Hellenischen Graben verpflichtet.

Nur noch 200 Pottwale

Es handelt sich bei dieser Region um einen kritischen Lebensraum für die weniger als 200 verbliebenen Pottwale im östlichen Mittelmeer.

200 Durchquerungen im Jahr

Neptune Lines wird die Routen in Hochrisikogebieten westlich der Strofades-Inseln (Ionisches Meer) anpassen. Mit über 200 jährlichen Durchquerungen wird diese Maßnahme dort erhebliche positive Auswirkungen haben.

Kollisionsrisiko kann stark reduziert werden

Man kann nur hoffen, dass auch andere Schifffahrtsunternehmen diesem guten Beispiel folgen. Denn für die stark gefährdeten Pottwale ist dies eine Frage des Überlebens.

Studien haben gezeigt, dass die Einhaltung sicherer Routen das Kollisionsrisiko speziell in dieser Region um 70 Prozent reduzieren könnte.
(Quelle: OceanCare)

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