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Im Zentrum steht das Wohlergehen des Wals


Der Buckelwal liegt in der Bucht von Kirchdorf vor Poel mittlerweile wieder auf Grund (Stand Nachmittag, 31. März 2026).

Der Buckelwal sitzt wieder fest.
(Foto: TiHo)

Die Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) hat gestern eine Pressemitteilung zur Lage gegeben.

Hier ein paar Auszüge daraus:

*** In der Wismarer Bucht (dort befand sich der Buckelwal bis gestern) arbeitet ein Team weiter mit Hochdruck daran, dem Buckelwal den Weg in tiefere Gewässer zu ermöglichen. Leider verschlechtert sich der gesundheitliche Zustand des Buckelwals in der Ostsee zunehmend.

*** Professorin Dr. Ursula Siebert, Leiterin des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) der TiHo, betont: „Im Zentrum aller Handlungen steht das Wohlergehen des Wals. Das Team zieht an einem Strang. In den vergangenen sieben Tagen waren zahlreiche Menschen mit ganz unterschiedlichen Aufgaben und Fähigkeiten an diesem aufwendigen Einsatz beteiligt. Mitarbeitende der Gemeinde Niendorf, Sicherheitskräfte des Ordnungsamtes, die Polizei, die Freiwillige Feuerwehr, die DLRG, Baggerfahrer und Mitarbeiter verschiedener Unternehmen, die Wasserschutzpolizei, die Küstenwache sowie Umwelt- und Naturschutzorganisationen haben gemeinsam daran gearbeitet, dem Wal bestmöglich zu helfen. Alle Beteiligten brachten ihre jeweilige Expertise und Unterstützung in die Maßnahmen ein und arbeiteten zielorientiert und respektvoll zusammen, um die Situation für den Wal zu verbessern.“

*** Buckelwale können sich auch in flacheren Gewässern orientieren. Sie gehören zu den Bartenwalen und kommen weltweit vor. Wie genau sie navigieren ist noch nicht abschließend geklärt. Bekannt ist, dass sie den Sonnenstand und magnetische Felder nutzen und auf Sicht schwimmen, sich also visuell orientieren. Es kommt immer wieder vor, dass Buckelwale beim Wandern durch die Weltmeere in die Ostsee schwimmen. Es wird vermutet, dass sie Schwärmen kleinerer Fische folgen.
(Quelle und weitere Informationen: Tierärztliche Hochschule Hannover)

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Ein Kommentar

  1. Der Wal sucht wohl Hilfe. Entfernt endlich dieses Seil aus seinem Maul. Erst dann kann man sehen was er tun möchte

    geschrieben von Brigitte Schäfer

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