Walstrandungen wurden an der Ostseeküste bereits vor mehreren Jahrhunderten dokumentiert.
Das Finnwalskelett im Chor des modernisierten MEERESMUSEUMs
(Foto: Anke Neumeister/Deutsches Meeresmuseum)
Wal-Darstellungen gibt es zum Beispiel in Greifswalder Kirchen.
Unheilvolles Vorzeichen
Kirchenhistoriker Irmfried Garbe erzählt, dass solche Strandungen als Faszinosum und Wunder gesehen wurden. Das Auftauchen eines Wals wurde aber auch als unheilvolles Vorzeichen gewertet.
Darüber schreibt auch Elizabeth O’Connor in ihrem Buch „Die Tage des Wals“. Allerdings spielt ihre Geschichte nicht in Mecklenburg-Vorpommern, sondern auf einer abgelegenen Insel vor der walisischen Küste.
Zeichnung eines Wals
Im Greifswalder Dom St. Nikolai stieß man bei Restaurierungsarbeiten auf die historische Zeichnung eines sieben Meter langen Wals.
Finnwal vor Rügen
Burkard Baschek – der Direktor des Deutschen Meeresmuseum in Stralsund – verweist ebenfalls auf Dokumente von in der Ostsee gestrandeten Walen.
Vor mehr als 200 Jahren strandete ein Finnwal vor Rügen. Sein Skelett kann man im Meeresmuseum anschauen.
(Quellen: geo.de und Meeresakrobaten)
