Heute melde ich mich wieder mit dem einmal im Monat erscheinenden Guten-Abend-Ticker.
Hier erfahrt ihr in Kurzfassung, was in den vergangenen Tagen und Wochen alles geschehen ist. Für diejenigen unter euch, die über eine Thematik mehr wissen wollen, gibt es weiterführende Links.
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In diesem Newsletter geht es aus gegebenem Anlass schwerpunktmäßig um Buckelwale, aber auch um die einzigen in Deutschland heimischen Wale – nämlich die Schweinswale.
Keine Hoffnung für Hope?
Seit Anfang März befindet sich ein Buckelwal da, wo er nicht hingehört: nämlich in der Ostsee. Viermal ist er gestrandet. Dreimal konnte er sich aus eigener Kraft oder durch die Hilfe von Baggern aus seiner misslichen Situation befreien.
Seit über zwei Wochen sitzt der Wal vor der Insel Poel fest. Eine Rettung schien bis vorgestern aussichtslos. Doch nun gab es eine Kehrwendung um 180 Grad. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus genehmigte die Rettungsaktion bzw. das Umsetzen des Tieres in die Nordsee.
Deutschland leidet mit Hope
Man hat den Eindruck, ganz Deutschland nimmt am Schicksal von Hope bzw. Timmy (dem Tier wurden verschiedene Namen gegeben) teil. Meldungen zu seinem aktuellen Zustand und Kommentare überschlagen sich im Internet und auch in anderen Medien.
Bei den Meeresakrobaten habe ich in folgenden Artikel (in chronologischer Abfolge) über den Buckelwal berichtet:
*** Bartenwal befindet sich immer noch in der Ostsee
*** Buckelwale lernen voneinander
*** Buckelwal und Schweinswale in Not
*** Im Zentrum steht das Wohlergehen des Wals
*** Der Buckelwal und die Psychologie
*** Gestrandeter Buckelwal zeigt Missstände auf
*** Wie sterben Wale normalerweise?
In einem Wikipedia-Artikel zu Timmy/Hope findest du alle Daten zu den einzelnen Stationen und Rettungsversuchen.
Buckelwale sind im Atlantik beheimatet. Doch immer wieder verirrt sich einer der gigantischen Meeressäuger in die Nord- oder Ostsee.
Schweinswale werden wieder aufgepäppelt
In beiden Meeren, die an Deutschland grenzen, leben Schweinswale. Auch diese geraten immer mal wieder in Not. Gestrandeten Tieren kann dann jedoch wesentlich besser geholfen werden als Großwalen. Dafür ist die niederländische Auffangstation SOS Dolfijn bestens ausgestattet. Sie hat ihren Sitz im Zoo von Anna Paulowna.
Derzeit befinden sich drei gestrandete Schweinswale dort, die medizinisch versorgt und wieder aufgepäppelt werden, bevor sie wieder in die Nordsee zurückgebracht werden.
Schweinswal-Tage in Wilhelmshaven
Wilhelmshaven verwandelt sich vom 24. April bis zum 3. Mai 2026 erneut in einen Hot Spot für die Beobachtung von Schweinswalen.
Mehr zu den Schweinswal-Tagen, die in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal stattfinden, erfahrt ihr unter schweinswale.de.
Weitere News gibt es unter Aktuelles.
Der nächste Ticker wird am 17. Mai 2026 veröffentlicht.

