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Nach 215 Kilometern brach die Verbindung ab


Der Tracker, der am Buckelwal-Weibchen Timmy (Hope) kurz vor dessen Freilassung am 2. Mai 2026 angebracht worden war, wurde inzwischen ausgewertet.

Auge eines Buckelwals – LWL-Museum, Münster
(Foto: Rüdiger Hengl)

Die Daten zeigen, dass das Tier nach seiner Entlassung ins Meer westlich von Skagen noch mehrere Tage gelebt und eine Strecke von 215 Kilometern zurückgelegt hat. Nach dem 7. Mai brach die Signalübertragung des Senders ab.

Der Buckelwal ist noch aktiv getaucht

Bis vier Stunden nach seiner Freilassung gab es noch Tauchgänge, die vom Tracker registriert wurden. Danach wurden keine Tauchgänge mehr aufgezeichnet.

Der Wal hat sich zunächst mit einer Geschwindigkeit von zweieinhalb bis drei Stundenkilometern Richtung Süd-Südost bewegt. Ab dem 5. Mai reduzierte sich das Schwimmtempo auf 1 und später auf 0,5 km/h.

„Die verlangsamte Bewegung deutet eher auf eine passive Drift hin“, vermutet der Direktor des Deutschen Meeresmuseums, Burkhard Baschek.

Außerdem hätte sich der Wal außergewöhnlich nah an der Wasseroberfläche aufgehalten, haben Experten nach der Auswertung der Aufzeichnungen erklärt.

Weitere Auswertungen werden erwartet

Die Daten des Trackers werden nun noch auf Angaben hin zu Tauchtiefen, Wassertemperaturen und dem Bewegungsradius des Tieres weiter ausgewertet.

Zahlreiche Proben und Organe, die dem am 14. Mai vor Anholt gestrandeten Kadaver entnommen wurden, werden derzeit untersucht.

Bund-Länder-Arbeitsgruppe

Am 17. Juni soll eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe ihre Arbeit aufnehmen, um Lösungen zu finden, wie man in Zukunft mit derartigen „Großwal-Ereignissen“ umgehen kann.
(Quelle: NDR)

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