Themen:

Es gibt wieder mehr Irawadi-Flussdelfine


In Kambodscha ist die Anzahl der Irawadi-Flussdelfine auf 118 gestiegen.

Irawadi-Flussdelfin im Mekong
(Foto: Mekong Irrawaddy Dolphin (Orcaella brevirostris)_WW194256-c-Cambodia WWF_Gerry Ryan_WWF-Greater MekongWWF)

Bei einer Zählung 2017 wurden nur 89 Tiere registriert.

Sechs Jungtiere in diesem Jahr

In diesem Jahr wurden – laut WWF – sechs Jungtiere geboren und seit fünf Jahren ist kein einziger Delfin gestorben.

„Sechs Jungtiere in nur einem Jahr sind für eine so kleine Population ein echter Rekord. Das zeigt: Unsere intensive Artenschutzarbeit wirkt – und wir können den langjährigen Negativtrend bei den Flussdelfinen endlich umkehren”, sagt WWF-Artenschutzexperte Georg Scattolin.

Große Bedrohungen

Auch wenn die Bestandszahl für den Irawadi-Flussdelfin erfreuliche Entwicklungen aufzeigt, muss man sehen, dass alle fünf Flussdelfin-Arten weiterhin bedroht sind.

Neben der Verbauung von Flüssen durch Kraftwerke leiden die Tiere vor allem unter dem Einsatz von illegalen Fanggeräten. Kiemennetze gelten als Hauptursache für die Sterblichkeit der Delfine.

Schutz der Flusslebensräume

„Der Schutz der Flusslebensräume ist entscheidend für das langfristige Überleben der sensiblen Delfine sowie zahlreicher anderer Arten, die es nur im Mekong gibt – denn Flussdelfine sind sogenannte Zeigerarten und ihre Gesundheit steht stellvertretend für ein ganzes Ökosystem”, mahnt Georg Scattolin.
(Quelle: WWF)

Lesetipps

* Irawadi-Delfin: der Letzte seiner Art
* Delfin mit Kindchenschema
* Wieder mehr Irawadi-Delfine
* Mit Gurren und Klopfen zum Erfolg
* Der WWF setzt sich für Irawadi-Delfine ein

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert