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Orca-Weibchen Morgan jetzt auf Teneriffa


Gestern wurde das Orca-Weibchen Morgan von Harderwijk/NL nach Teneriffa in den Loro-Park geflogen. Dort soll es in eine Orca-Gruppe integriert werden. Das Tier, dessen Alter auf drei bis vier Jahre geschätzt wird, wurde im Juni 2010 in der Nordsee nahe der niederländischen Küste ganz entkräftet und abgemagert entdeckt (siehe auch MA-News vom 25. Juni 2010). Inzwischen hat Morgan etwa 1000 kg an Gewicht zugelegt und ist stabil genug, dass ein Transfer in ein anderes Delfinarium gewagt werden konnte.

Orcas in Antibes

Zunächst hoffte man im Marinepark von Harderwijk, wohin der Orca gebracht wurde, den Wal nach einer gewissen Erholungszeit wieder frei lassen zu können. Doch das Problem war und ist: Morgan war als Einzeltier gefunden worden. Weit und breit gab es keine Mutter bzw. Walgruppe, zu der das Weibchen gehörte. Also blieb Morgan, wie der Wal genannt wurde, bis jetzt in Harderwijk.

Orcas sind Rudeltiere

Orcas sind Rudeltiere, die zusammen in einer Gruppe jagen (sie werden deshalb auch oft mit Wölfen verglichen). Offenbar sahen es die Mitarbeiter des Rehazentrums als zu schwierig an, Morgans Gruppe zu finden und sie wieder in ihre Familie zurückzuführen. Aus irgendeinem Grund war sie ja von ihrer Familie verlassen worden. Außerdem liegt der misslungene Versuch, den Filmhelden Keiko („Free Willy“) auszuwildern, noch nicht so lange zurück. Auch für ihn gab es leider kein Happyend in der Wildnis. Keiko wollte nicht mehr ohne Menschen sein und konnte sich ohne tägliche Zufütterung im Meer nicht zurechtfinden. Er starb schließlich an einer Lungenentzündung.

Ganz allein auf sich gestellt und dem Schiffsverkehr der Nordsee ausgesetzt, hätte auch Morgan nur sehr geringe Chancen, eine Zeit lang im offenen Meer zu überleben.

Einzelgänger Luna überlebte nicht

Luna, ein in Vancouver Island/Westkanada lebender Einzelgänger, wurde 2006 von einem Schiffspropeller erfasst und überlebte die Verletzungen nicht. Mark Simmonds, der wissenschaftliche Direktor der WDCS, sagte dazu: „Lunas Tod ist eine Tragödie. Er führt uns wieder einmal vor Augen, wie besonders verletzlich Einzelgänger unter den Delfinen und Walen sind, und wie wichtig es ist, spezielle Pläne für den Umgang mit diesen Tieren zu entwickeln. Es scheint, als ob Einzelgänger unter den Tieren oft verstärkt sozialen Kontakt zu Menschen und Booten suchen. Die Geschichten dieser Tiere auf der ganzen Welt zeigen, dass dies einen hohen Risikofaktor mit sich bringt, und dass viele, wie Luna, verletzt oder getötet werden. Luna ist ein weiteres Tier auf der Liste jener schicksalhaft freundlichen Tiere, deren enger Kontakt zu uns Menschen letztendlich zu ihrem Tod führt.“ Wohlgemerkt, es geht hier nicht um den engen Kontakt zwischen Mensch und Wal in einem Delfinarium, sondern in der Wildnis …

Überträgt man Simmonds Aussage auf Morgan, so hätte auch sie schlechte Karten, wenn sie in Küstennähe ausgewildert würde, denn sie wird die Menschen und die bequemen Futtergaben nicht so leicht vergessen … Oder aber man müsste in einem Bereich von vielen Quadratkilometern den Bootsverkehr verbieten …

Loro-Park auf Teneriffa

Auch wenn eine Auswilderung eines an Menschen gewöhnten Delfins so gut wie aussichtslos scheint, hätte ich mir gewünscht, dass Morgan in den Marinepark von Antibes und nicht nach Teneriffa kommt. Ich habe beide Anlagen gesehen und finde, dass Antibes (Südfrankreich) besser abschneidet als der Loro-Park auf Teneriffa.

Allerdings finde ich eine Haltung von Orcas in Delfinarien nicht o.k. Vor allem bin ich der Meinung, dass es auch hier keine Wildfänge mehr geben darf. (Morgan ist allerdings kein Wildfang, sondern sie wurde entdeckt, als sie geschwächt im niederländischen Wattenmeer vor der Insel Ameland trieb.)

Doch in Antibes hatte ich wenigstens den Eindruck, dass sich die Trainer rund um die Uhr um die Wale kümmern (auch außerhalb der Vorstellungszeit). Im Loro-Park hingegen ist ein Einblick in die Becken der Tiere nicht möglich, da man als Besucher keinen Zugang dazu hat. Man sieht die Orcas nur während einer schrillen Show, die mir ganz und gar nicht gefallen hat. Trotzdem wünsche ich Morgan alles Gute und hoffe, dass sie sich mit den anderen Orcas anfreundet.

Bilder zu Morgans Transport nach Teneriffa unter Mail online.

16 Kommentare

  1. Gestern habe ich einen Bericht im TV über „Morgan“ gesehen und mich sehr darüber gefreut. Als damals das erste Mal in den Medien laut wurde, dass sie nach Teneriffa soll, fand ich die Idee schon sehr gut. Umso schöner für sie, dass sie auch wirklich dort gelandet ist.

    Meine erste Begegnung mit ihr hatte ich in „Harderwijk“ und ich muss zugeben, dass mich der Anblick seinerzeit unendlich traurig gestimmt hat. Das Becken, in dem sie lebte, hätte jeden Tierschützer aufschreien lassen müssen. Sofort fielen mir die riesigen Becken ein, die ich in den USA gesehen habe.

    Ich gebe zu, dass ich sehr ambivalent bin, was die Haltung von Tieren in den Zoo´s anbelangt. Einerseits denke ich immer, dass es schöner wäre, würden die Tiere in Freiheit leben, aber auf der anderen Seite würde mir und vielen Anderen auch eine Menge entgehen.
    Dann eben noch der Aspekt der Überlebenschance, wie im Fall dieses Orca. Ich vertraue da immer auf die gute Einschätzung der Fachleute und dank einiger Ausführungen ( so wie auch hier) sind viele Sachverhalte auch für einen Laien gut nachvollziehbar und verständlich. Sicher ein Thema, das niemals zu einer wirklichen Einigung der Menschen führen wird.

    Für „Morgan“ freut es mich riesig, dass sie auf Teneriffa lebt. Der Loro Parque übt auf mich einen unendlichen Reiz aus und in jedem Urlaub war auch ein Tag für einen Besuch eingeplant (durch die Sendung „hundkatzemaus“ wird der Reiz immer wieder aufgefrischt)
    Der nächste Urlaub nach Teneriffa muss gerade geplant werden, denn mein 9jähriger Sohn möchte „Morgan“ soooooo gern wiedersehen.

    geschrieben von Anne
    1. Vielen Dank für deinen Bericht, Anne! Den Beitrag gestern habe ich auch gesehen. Darin wurde die Hörtest-Methode sehr gut erklärt.

      geschrieben von Susanne
  2. Was man bei Morgan auch nicht vergessen darf ist, dass die Auswilderung in Norwegen stattfinden soll, weil man vermutet, dass dort ihre ursprüngliche Gruppe zu finden ist. Warum das so interessant ist, ist ganz einfach: Norwegische Orcas sind spezialisiert auf kooperative Jagd auf Hering. (Das ist auch der mutmaßliche Grund, warum die Grindwale von den Lauten angezogen werden, die die Tiere bei eben dieser Jagd machen. ;-) ) Das heißt: Sie jagen in der Gruppe und sind dabei auf Kooperation und Kommunikation mit den anderen angewiesen. Das kann man einem allein in einem Sea Pen gehaltenen Tier nicht beibringen – Free Morgan glaubt das zwar, möglich kann es aber nicht sein – allein unter logischen Aspekten. Das heißt letztendlich, man kann sie überhaupt nicht zur Jagd trainieren. Wie kolossal so etwas schon bei einem Tier mit vollem Hörvermögen schief gegangen ist, sieht man an der Geschichte von Keiko. Mit Morgan Hörbehinderung ist es sowieso nicht möglich.
    Dass die Free-Morgan-Initiative glaubt, sie also auswildern zu können, ist entweder mutmaßlich ein Anflug von Größenwahn, eine völlige Fehleinschätzung der Gesamtsituation oder eine simple Taktik, damit weiter Spendengelder fließen.
    Im Loro Parque hat Morgan einen Platz in einer Gruppe gefunden mit der sie zusammenlebt und die sie versteht. Interessant ist ja auch: Normalerweise, wenn ein neues Tier in eine Gruppe kommt, nimmt dieses Tier die Laute der anderen Tier auf. Im Pod im Loro Parque war das anders: die anderen Tier haben teilweise die Laute von Morgan in ihr Repertoire aufgenommen. Ferner ist es wohl so, dass sich die anderen Mitglieder der Gruppe auch Morgan und ihre Behinderung angenommen haben und sie beispielsweise darauf aufmerksam machen, wenn sie rangeholt werden. Sie aus dieser Gruppenstruktur wieder herauszunehmen, halte ich in Anbetracht der momentan angebotenen Perspektive einer Auswilderung für weder sinnvoll, noch tiergerecht.
    Vor diesem Hintergrund gebe ich Norbert und Ulrich absolut Recht.

    geschrieben von PJK
    1. Vielen Dank, PJK für deine Ausführungen, die sehr einleuchtend sind. Auch ich bin der Meinung, dass Morgan nicht ausgewildert werden kann.

      geschrieben von Susanne
  3. Guten Tag,
    durch eine Einladung von Rüdiger habe ich diese Seiten gefunden und auch, wenn das Thema "Morgan" nicht mehr unbedingt aktuell ist, erlaube ich mir einige Anmerkungen dazu, auch generell zur Orcahaltung im Loro Parque.
    Ich lebe auf Teneriffa und durch persönliche Freundschaften kenne ich die Orcahaltung im Loro Parque recht gut (auch backstage) und konnte u. a. sowohl die Ankunft von Morgan als auch ihre weitere Entwicklung incl. des hier schon erwähnten Hörtests exclusiv fotografisch begleiten.
    Von Anfang an fiel den Trainern bei Morgan ein von den anderen Tieren abweichendes Verhalten auf, ohne dass sie zunächst eine wissenschaftlich belastbare Erklärung dafür finden konnten. Es verdichteten sich jedoch die Anzeichen für eine Schwerhörigkeit bis Taubheit. Monatelang wurden daraufhin Morgan, aber auch einige der anderen Orcas für Vergleichszwecke, für die Durchführung des Hörtests trainiert.
    Das Ergebnis war dann eindeutig, Morgan ist fast taub und wurde seinerzeit wohl deshalb von Mutter und Familie verstoßen. Eine Rückwilderung ist unmöglich, sie hätte keine Überlebenschancen.
    Trotz ihres handicaps ist Morgan überaus lebhaft und sogar übermütig, was ihr dann auch schon mal den ein oder anderen Knuff der anderen Orcas einbringt. Gleichwohl verläuft die Integration in die Gruppe gut.

    Grundsätzlich werden die Orcas 24 Stunden am Tag betreut, davon ca. 10 Stunden durch das gesamte Team mit Training, Spielen, enrichment und die shows. In der Nacht ist mind. ein Trainer anwesend, Morgan und die im Loro Parque geborenen Kälber wurden nachts auch durch mehrere Trainer beobachtet / betreut.

    Auch im Loro Parque kann man als Besucher die Orcas durch Sichtfenster beobachten, allerdings nur während einer speziell buchbaren, geführten Tour. Man hat sich für diese Variante entschieden um die Tiere nicht durch ständige Besucherströme mit ihren Unwägbarkeiten (füttern, an die Scheibe klopfen etc.) zu gefährden und zu stressen.

    Die shows haben eine Entwicklung durchgemacht, auch mir persönlich war und ist die Musik viel zu laut – aber das ist kanarentypisch überall auf der Insel bei allen Veranstaltungen so. Mittlerweile wird vermehrt durch Filmeinspielungen auf die Notwendigkeit von Arterhaltung und nachhaltigen Umweltschutz hingewiesen.

    Seit kurzem ist neue Cheftrainerin die langjährige Delfin- und Orcatrainerin Dipl.-Meeresbiologin Claudia Vollhardt, was sicherlich nochmals eine positive Entwicklung bei der Orcahaltung im Loro Parque bewirken wird.

    geschrieben von Ulrich Brodde
    1. Vielen Dank, Ulrich! Du zeigst mit deinem Bericht über Morgan ganz deutlich, wie wichtig es ist, sich intensiv mit einer Tierhaltung auseinanderzusetzen und nicht nur nach einem augenblicklichen Eindruck zu urteilen! Deine Ausführungen über Morgan sind äußerst wichtig und eine große Bereicherung in dieser Diskussion!

      geschrieben von Susanne
      1. Gern geschehen.
        Ich hoffe, hier kann man einen link zu einem facebook-Fotoalbum setzen https://www.facebook.com/media/set/?set=a.3503582

        geschrieben von Ulrich Brodde
        1. Aber sicher doch, Ulrich! Deine Fotos (ich meine nicht nur die von Morgan) sind ja supertoll!!!

          geschrieben von Susanne
    2. Hörkurven und "laute" Musik

      Die laute Musik muss man nicht mögen, sollte aber zur Kenntnis nehmen, dass Delfine und Orcas im menschlichen Hörbereich ziemlich schwerhörig sind. Während der Mensch seine maximale Hörempfindlichkeit zwischen 1 kHz und ca. 4 kHz besitzt, wird bei Delfinen und Orcas die maximale Empfindlichkeit erst im Ultraschallbereich erreicht.
      Würde ein Mensch wie ein Delfin hören, wäre die Trainerpfeife mit Abstand das Lauteste in der ganzen Show.

      Mit anderen Worten: Für Menschen sehr laute Musik (ca. 80 dB(A) Frequenzbereich ca. 50 Hz bis ca. 10 kHz) ist für Delfine und Orcas bestenfalls ein leises Hintergrundgeräusch, da in diesem Frequenbereich deren Hörempfindlichkeit rund 60 dB(A) schlechter liegt, als beim Homo Sapiens: Was ein Mensch mit 80 dB(A) wahrnimmt (also 80 dB über Hörschwelle und damit sehr laut), nimmt ein Delfin mit ca. 20 – 30 dB über Hörschwelle wahr – und 30 dB(A) entspricht einer leise geflüsterten Unterhaltung.

      Hinzu kommt noch, dass an der Luft erzeugte Geräusche beim Übergang von der Luft ins Wasser sowieso sehr stark gedämpft werden.

      Wie gesagt: Den Musikradau muss man nicht mögen – aber den Delfinen und Orcas dürfte das ziemlich an der Schwanzflosse vorbei gehen – sie hören es kaum.

      geschrieben von Norbert
      1. Auch dir herzlichen Dank, Norbert, für deine Ausführungen! Sie zeigen, dass wir immer viel zu sehr vermenschlichen, wenn wir über das Wohl von Tieren urteilen.

        geschrieben von Susanne
      2. Danke für diese exakten Ausführungen, Norbert.
        Ohne so wie du die genauen Daten zu nennen, wurde mir auch von den Trainern erklärt, dass die überlaute Musik den Tieren nicht schadet. Vielleicht hätte ich das noch erwähnen sollen.

        geschrieben von Ulrich Brodde
  4. Der Orca Morgan wurde nach der Methode von Prof. Dr. Paul E. Nachtigall auf sein Hörvermögen getestet. Dabei werden durch aufgesetzte Saugnapf-Elektroden die Hirnströme gemessen, so dass das Tier für den Test weder ein Training benötigt, noch dabei "schummeln" kann.
    Dabei stellte sich heraus, dass der Orca in weiten Bereichen seines Ultraschall-Hörvermögens praktisch taub ist. Mit anderen Worten: Das Tier kann sein Sonar nicht mehr sinnvoll nutzen – was auch die Strandung erklärt.

    Nach einhelliger Meinung aller beteiligten Fachleute hätte eine Auswilderung von Morgan daher keinerlei Aussicht auf Erfolg – im Gegenteil: Es wäre sein Todesurteil.
    Unter Wasser liegen in den gemäßgten Breiten die Sichtweiten selten über 20 Metern – was schlicht bedeutet, dass ein Orca ohne funktionerendes Sonar weder erfolgreich jagen, noch den Anschluss zu seiner Schule halten kann.
    Jeder Sporttaucher kennt das Problem, wie schnell man den Anschluss zu seiner Gruppe verliert, weil die Sichtweiten entsprechend kurz sind! Und dabei bewegt sich ein Sporttaucher unter Wasser niemals schneller, als 5 km/h – ein Orca schafft 60 km/h!

    Von daher war die Unterbringung in einer wissenschaftlich betreuten Einrichtung (und Loro-Parque zählt ohne Zweifel dazu) die einzige Alternative zu einer Tötung des Tiers.

    geschrieben von Norbert
  5. Kein Wildfang… Sie wurde entdeckt, ja. Nachdem man sie aufpäppelte, hätte man sie jedoch wieder auswildern könnnen. Ich habe genug darüber gelesen. So bleibt sie am Ende doch als Wildfang einzustufen. Man kann sich die Dinge eben NICHT immer schön reden.

    geschrieben von Kira
    1. Auch ich bin nicht glücklich darüber, dass Morgan in einem Delfinarium leben muss. Trotzdem finde ich nicht, dass ihr Fall schön geredet wurde. Morgan ist kein Wildfang! Sie wurde aus einer misslichen Lage gerettet, die sie ohne menschliche Hilfe wahrscheinlich nicht überlebt hätte. Hätte man sie nicht gerettet, wäre der Aufschrei unter Tierschützern auch groß gewesen …
      Es genügt nicht, viel über etwas zu lesen – wie du schreibst . Das ist alles nur Theorie. Vor Ort zu sein und in den Fall eingebunden zu sein, ist eine ganz andere Sache. Das habe ich gemerkt, als ich in Irland mit ansehen musste, wie ein Finnwal-Weibchen starb. Es konnte leider nicht gerettet werden, da die Umstände es einfach nicht zuließen.

      geschrieben von Susanne
  6. Laut Informationen der Free Morgan Foundation wurde Morgans Familie in Norwegen endeckt wodurch eine Auswilderung nicht unmöglich gewesen wäre. Der einzige Grund warum Sie jetzt in Teneriffa ist lautet GELD. Nichts anderes. Sie kann Ausgewildert werden.

    geschrieben von Ibskipperlip
    1. Hallo Herr oder Frau Unbekannt, ich glaube, Sie wissen genauso wenig wie ich, ob eine Auswilderung geklappt hätte. Die Schwierigkeiten habe ich ja bereits erwähnt.

      Harderwijk hat schon viele kranke oder gestrandete Schweinswale aufgepäppelt und dann wieder in die Freiheit entlassen. Also glaube ich nicht, dass Geld im Vordergrund stand.

      Meist hat die Auswilderung der kleinen Zahnwale geklappt, aber Schweinswale leben auch nicht im Familienverband wie Orcas. Doch auch da ist die letzte Aktion schiefgegangen. Der ausgewilderte Schweinswal Jose ist erneut gestrandet und wieder in das SOS-Zentrum des Delfinariums aufgenommen worden. Siehe MA-News vom 20. Oktober 2011.

      geschrieben von Susanne

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