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SOS-Station ist überfüllt


Da die SOS-Station in Harderwijk/Niederlande überfüllt ist, wurden im Februar zwei gestrandete Schweinswale auf die Nordseeinsel Texel ins Ecomare ausquartiert.

Hier erholen sich gestrandete Schweinswale (Foto: Frank Blache)

In Harderwijk gibt es nicht nur ein Delfinarium mit Außenanlage, in der sich viele Große Tümmler tummeln, es gibt zusätzlich eine Auffangstation für gestrandete Meeressäuger (siehe Foto). In der Anlage werden vor allem gestrandete Schweinswale untergebracht und dort bis zu deren Genesung versorgt. Jetzt ist das Reha-Becken voll. Deshalb wurden im Februar zwei Tiere nach Texel transportiert.

Die Tiere waren allesamt in Not, bevor sie nach Harderwijk kamen. Sie sind gestrandet oder in den Maschen von Fischernetzen hängen geblieben. Etliche von ihnen konnten nach einer Genesungsphase erfolgreich in die Nordsee zurückgebracht werden. Manche jedoch konnten nicht gerettet werden. Es gibt außerdem Fälle, in denen ein ausgewilderter Schweinswal erneut gestrandet ist.

Um solch ein Tier handelt es sich bei José, die im Juli 2011 bei Katwijk gestrandet ist und nach einer kurzen Erholungsphase im Delfinarium Harderwijk wieder zurück in die Nordsee gebracht wurde. Noch am selben Tag strandete José erneut. Sie lebt jetzt zusammen mit einem männlichen Tier (Michael) in Texel. Michael wurde als Jungtier gefunden. Da er von keinem Artgenossen die Jagd auf Beutetiere gelernt hat, ist eine Auswilderung nicht möglich.

Sechsmal am Tag werden die beiden Bewohner des Ecomare gefüttert. Sie bekommen außerdem viel Zuwendung von den Menschen.
(Quelle: Ceta Base und texel.net)

Ein Kommentar

  1. José und Michael wurden gefilmt. Du kannst sie hier ansehen:
    http://www.dolfinariumweb.nl/joomla/videos/divers

    geschrieben von Susanne

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