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Die Sprache der Tiere


Am 1. Dezember 2013 sendete das Erste in der Reihe „W wie Wissen“ einen interessanten Beitrag über die Sprache der Tiere.

Im OrcaLab

Man erfuhr dort nicht nur sehr viel über die Lautäußerungen von Kolkraben, Elefanten, Affen oder Orcas, sondern bekam auch einen Einblick in deren Lebensformen. In der Videothek des Ersten kannst du dir den Beitrag auch noch nachträglich anschauen.

Zu Besuch bei Paul Spong

Besonders interessant für mich war natürlich die Passage über die Schwertwale in Vancouver Island. Denn dort, wo im Film eine österreichische Wissenschaftlerin neben dem bekannten Orca-Forscher Dr. Paul Spong (nicht Spongs, wie sein Name im TV-Beitrag leider falsch geschrieben wurde) stand, durfte ich auch schon den Lauten der Orcas lauschen: im OrcaLab auf Hanson Island.

Das größte Spracharchiv weltweit

Paul Spong und seine Mitarbeiter haben über 20.000 Stunden Material über Orca-Laute gesammelt und so das weltweit größte Orca-Spracharchiv aufgebaut.

Der Wissenschaftler fand u.a. heraus, dass Schwertwale Stimmen ihrer Artgenossen auseinanderhalten können und Dialekte haben. Außerdem stellte er fest, dass sich die großen Delfine gegenseitig zuhören. Denn wenn einer „spricht“, verstummen die anderen.

Mithilfe von Computern Sprachforschung betreiben

Computerlinguisten wollen nun die Sprache der Orcas noch genauer betrachten. Mithilfe eines speziellen Programms können sie das Hintergrund-Meeresrauschen herausfiltern und sich so nur auf die von den Tieren ausgestoßenen Laute konzentrieren.

Meine Begegnung mit dem wohl bekanntesten Orca-Forscher

Meine Erlebnisse im OrcaLab und in der Johnstone Strait werde ich nie vergessen. Wenn du sehen möchtest, wo ich in Kanada überall auf Wale getroffen bin, dann schau doch einfach mal bei Wale – so weit das Auge reicht vorbei.

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