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Fische reisen mit Blauwalen


Auf einer zweiwöchigen Tour durch Sri Lanka hat Markus Kramer die Gelegenheit ergriffen, bei einer Whale-Watching-Tour in Mirissa mitzumachen.

Schiffshalter an Blauwal-Fluke (Foto: Markus Kramer)

Schiffshalter saugen sich an Blauwal fest.
(Foto: Markus Kramer)

Trotz hohen Wellengangs und Seekrankheit hat sich die Ausfahrt gelohnt. Markus und die ca. 25 anderen Gäste an Bord des Ausflug-Bootes hatten das große Glück, einen Blauwal zu sehen.

Markus betreibt einen Reise-Blog, auf dem er über seine Erlebnisse im In- und Ausland berichtet. Die Meeresakrobaten bedanken sich herzlich bei ihm für die Überlassung mehrerer Blauwal-Fotos, die ihr in der Foto-Galerie bewundern könnt.

Schiffshalter

Man sieht oben auf dem Foto an und vor der Schwanzflosse (Fluke) des Wals Schiffshalter-Fische, die den Riesen der Meere als Transportmittel benutzen.

Bei den Schiffshaltern handelt es sich um Fische, die sich mithilfe einer Saugplatte an größere Fische (zum Beispiel Haie) oder Meeressäuger anheften und auf diese Weise eine größere Strecke zurücklegen können; gelegentlich versuchen sie auch, sich an Tauchern festzusaugen.

Außerdem haben Schiffshalter so die Möglichkeit, an den Mahlzeiten des Wirtstieres teilzunehmen, genießen den Schutz des größeren Tieres und befreien es wahrscheinlich von Parasiten.

Lesetipps

* Ein Blauwal namens Kürbis
* Unterwegs mit der „Spirit of Adventure“ (Blauwal-Begegnung in der Sea of Cortez)

4 Kommentare

  1. Hallo Susanne,

    Es ist natürlich wenn solche Erfahrungen gemacht werden wie sie der liebe Ulrich erfahren hat. Meine Whalewatching Tour lief da komplett anders ab. Es wurde Passagiere sowie auch die Tiere acht gegeben. Zu aller erst hat jeder Passagier eine Schwimmweste bekommen die er immer tragen musste. Dann wurde immerzu erklärt welche Tiere man sehen könnte und wie sie aussehen. Wenn welche gesichtet wurden ist die Fahrt zurückgenommen worden und auch der nötige Abstand wurde eingehalten. Es wurde sogar der Motor ganz leise wenn nicht sogar ausgeschaltet. Ich fand es sehr vorbildlich. Die Tour habe ich mit dem Team von „Raja and the Whales“ gemacht.

    Lieben Gruss und noch einmal danke dass meine Fotos hier abgebildet werden.

    Markus

    geschrieben von Markus Kramer
    1. Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht, Markus! Ich gehe davon aus, dass Ulrich mit einem anderen Unternehmen mitgefahren ist, welches sich offenbar an keinerlei Schutzmaßnahmen hielt.

      geschrieben von Susanne
  2. Danke für deinen Kommentar, Ulrich! So, wie du es schilderst, sollte eine Whale-Watching-Tour natürlich auf keinen Fall ablaufen … Vielleicht äußert sich ja Markus auch dazu und teilt uns seine Erfahrungen mit.

    geschrieben von Susanne
  3. Eine solche Whale-Watching-Tour habe ich (leider) im Januar vor Sri Lankas Küste auch gemacht. Es war genau, das, was man sich als Walfreund nicht wünscht. Dutzende dieser Ausflugsboote kreuzten wahllos umher, wenn dann irgendwo eine Walflosse gesichtet wurde, wendeten die Boote ohne jegliche Rücksicht auf Passagiere und jagten mit voller Motorleistung dem Wal hinterher. Mindestabstand, Respekt vor dem Tier, Beobachtung bei abgeschaltetem Motor – Fehlanzeige.
    Das dort überhaupt noch Wale gesichtet werden ist ein Wunder bei dem Krach, der dort veranstaltet wird. Es waren auch nicht nur „Ausflugs“boote, nein, auch ein paar Schnellboote, besetzt mit nur ein paar Leuten, jagten mit Höchstgeschwindigkeit und weißer Kielwelle auf die gesichtete Flosse zu. Abartig, absolut nicht das, was man sich bei einem Whale-Watching wünscht.
    Wäre es möglich gewesen, hätte ich das Boot nach einer Stunde wieder verlassen.

    geschrieben von Ulrich Brodde

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