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„Spatzenhirne“ sind wahre Genies


Vor Kurzem wurden die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang (Südkorea) eröffnet. Zwei Wochen lang werden nun wieder täglich herausragende Sportler das Siegertreppchen besteigen.

Spatz und Delfine im Nürnberger Tiergarten
(Foto: Susanne Gugeler)

Herausragend sind auch manche kognitive Leistungen im Tierreich. Sie wurden im Welt-Artikel Genies mit Spatzenhirn vorgestellt.

Vor allem das Sprachgefühl und der Werkzeuggebrauch werden im Beitrag von Virginia Morell als Merkmale einer hohen Intelligenz genannt. Immer wieder werden diese Fähigkeiten bei Menschenaffen, Delfinen, Papageien und Rabenvögeln nachgewiesen.

Morell würdigt in ihrem Artikel vor allen Dingen die Leistungen von verschiedenen Vogelarten.

Phänomenale Leistungen in der Vogelwelt

  • Manche Vogelarten haben ein großes Sprachgefühl. Ein 2007 verstorbener Graupapagei beherrschte aktiv etwa 200 Wörter für Gegenstände, Zahlen und Formen und verstand 500 Wörter.
  • Tauben haben ein beeindruckendes Gedächtnis. Sie können u.a. Buchstaben mit großer Präzision auseinanderhalten.
  • Vertreter mancher Krähenarten machen Menschen Geschenke.

Obwohl sich ihre Evolutionszweige vor zig Millionen Jahren getrennt haben, weisen Vögel und Säugetiere ähnlich komplexe kognitive Fähigkeiten auf.

Zwar hat das Gehirn der Vögel im Vergleich zu dem mancher Säugetiere ein viel kleineres Volumen, doch dafür ist es sehr eng mit Neuronen bestückt. Ihre Anzahl übertrifft bei Rabenvögeln zum Beispiel bei Weitem die Neuronendichte von Säugetieren.
(Quelle: Genies mit Spatzenhirn)

Untersuchungen zum Lernen von Dialekten und die Nachahmung der menschlichen Sprache führten Forscher mit Orcas im Meerestierpark Marineland in Antibes (Südfrankreich) durch. Mehr dazu unter Spektakuläres aus Frankreich.

Lesetipps

* Delfin-Gehirn und tierische Intelligenz
* Trotz „Spatzenhirn“ ganz schön schlau

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