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Forscher im Nürnberger Tiergarten


Forschung und Artenschutz in Südamerika stehen im Mittelpunkt des dritten internationalen Symposiums, welches von der Artenschutzgesellschaft YAQU PACHA und dem Tiergarten Nürnberg organisiert wird.

ISFAS 2016: Im Vordergrund Tim Hüttner, hinten rechts Prof. Dr. Vincent M. Janik, links Susanne Gugeler
(Foto: Rüdiger Hengl)

Von Samstag, den 16. Juni, bis Sonntag, den 17. Juni, heißt es im Tiergarten wieder „Welcome to the presentations of international researchers!“

Ja, es geht auch dieses Mal ganz international zu. Das kann man dem abwechslungsreichen Programm des ISFAS (Internationales Symposium über Forschung und Artenschutz in Südamerika) entnehmen.

Auch der Vaquita ist Thema

Hier ein Auszug aus der Ankündigung von YAQU PACHA: Die eingeladenen renommierten Wissenschaftler aus Südamerika und Europa berichten u.a. über den Schutz der wohl am stärksten bedrohten Walart überhaupt, dem Vaquita, aber auch über die Problematik der veränderbaren Normwerte im Naturschutz (Shifting-Baseline-Syndrome), neue Technologien in der Erforschung von Delfinen und den Schutz und die Erforschung von u.a. Fröschen, Affen, Meeresottern und Seekühen.

Aktuelle Wissenschaftsmethoden

Hauptziel des Symposiums ist es, neue Erkenntnisse zu präsentieren und aktuelle Wissenschaftsmethoden vorzustellen. Aufgrund der Themen- und Referentenvielfalt ist dieses Symposium geradezu prädestiniert, um Studierende wertvolle Erfahrungen und Anregungen für ihre eigene Forschungstätigkeit zu geben. Das Symposium bietet zugleich auch für wissenschaftsfremde Personen eine einmalige Gelegenheit, um sich über den wissenschaftsbasierten Artenschutz praxisnah zu informieren.

Quelle und Programm: YACU PACHA

Lesetipps

* Forschung im Nürnberger Tiergarten (ISFAS 2016)
* Aktuelles über Delfinschutz und Delfinhaltung (ISFAS 2014)

2 Kommentare

  1. Hmmm… dem Programm nach zu urteilen dürfte sich das Symposium doch vorwiegend an Experten und evtl. auch wissenschaftlich interessierten Leuten mit Vorkenntnissen wenden und weniger an das breite Publikum, zumal viele Laien nicht genügend Englischkenntnisse mitbringen, um einem wissenschaftlichen Vortrag in dieser Sprache folgen zu können.

    geschrieben von Oliver
  2. Ich bin am Satz „Das Symposium bietet zugleich auch für wissenschaftsfremde Personen eine einmalige Gelegenheit, um sich über den wissenschaftsbasierten Artenschutz praxisnah zu informieren.“ hängen geblieben.

    Ich kann mich irren – sicher – aber Mitläufer der Delfinarien-Kritiker oder Pappenschwinger, die sich hier mal wirklich sachlich informieren könnten, habe ich bei beiden Veranstaltungen nicht gesehen.

    geschrieben von Rüdiger Hengl

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