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Kaum noch Delfin-Nachwuchs


Bei den Hector-Delfinen gibt es kaum noch Nachwuchs.

Hector-Delfine
(Briefmarke aus Neuseeland, New Zealand Post)

Die in Neuseeland heimische Delfinart hat in diesem Sommer (in Neuseeland geht dieser von Dezember bis Februar) offenbar nur ein statt vier Prozent Jungtiere auf die Welt gebracht.

So niedrig war die Geburtenrate seit 35 Jahren noch nie, sagen Experten.
(Quelle: Hector’s dolphin calf numbers at lowest in three decades – expert)

Steckbrief zum Hector-Delfin

Größe: zwischen 1,20 und 1,40 Meter
Gewicht: bis 60 Kilogramm
Nahrung: schwarmbildende Fischarten, Tintenfisch und Krebstiere
Vorkommen: ausschließlich in seichten Küstengewässern um Neuseeland
Bestand: etwa 7.300 Tiere

Der Hector-Delfin (Cephalorhynchus hectori) ist von kleiner, gedrungener Gestalt, wobei die Weibchen etwas größer sind als die Männchen. Ihr Kopf ist rundlich-kegelförmig, eine ausgeprägte Schnauze ist nicht vorhanden. Die Finne ist verhältnismäßig groß und abgerundet, die Flipper sind paddelförmig und auch abgerundet. Die Seiten des Kopfes, die Flipper, die Finne und die Fluke sind schwarz. Der Bauch ist, abgesehen von einem schwarzen Brustband zwischen den Flippern, weiß gefärbt. Vom Bauch aus ziehen sich entlang der Flanken weiße, fingerförmige Ausbuchtungen.

Gefährdung

* Eine große Anzahl von Tieren wird von Kiemennetzen beigefangen.
* Durch ihre ausschließliche Verbreitung in küstennahen Gewässern sind die Tiere sehr stark durch ins Wasser eingeleitete organische Umweltgifte (PCBs, DDT) und Schwermetalle gefährdet.
* Unkontrolliertes Dolphin-Watching könnte das Verhalten der Tiere beeinträchtigen.

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