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Unterwegs in der Auffangstation für Schweinswale


Wir sind wieder zurück aus unserem Kurzurlaub in den Niederlanden. :o)

Annäherung …
(Foto: Susanne Gugeler)

Abstecher in Amsterdam

Unter anderem haben wir einen Abstecher nach Amsterdam gemacht, das von Anna Paulowna sehr gut mit dem Zug erreichbar ist. Man ist in etwas über einer Stunde dort und muss sich nicht der stressigen Parkplatzsituation in der niederländischen Hauptstadt aussetzen.

Im „Dierenpark Hoenderdaell“

In Anna Paulowna haben wir viele Stunden im „Dierenpark Hoenderdaell“ und dort vor allem in der SOS-Auffangstation (Stichting SOS Dolfijn) für Schweinswale verbracht.

Ein Mitarbeiter der Station hat uns durch die Einrichtung geführt und uns viel über die drei dort beherbergten Schweinswale Jantje, Roelof und Coco erzählt.

Nico fährt immer zu den Einsatzgebieten in den Niederlanden, in Deutschland und in Belgien. Außerdem bringt er verstorbene Tiere zur Obduktion an die Uni in Utrecht.

Bald gibt es einen ausführlichen Bericht

Unsere Bilder müssen erst noch gesichtet und aufs richtige Format gebracht werden. Doch bald gibt es einen ausführlichen Bericht über unsere Erlebnisse.

Update aus der Rettungsstation

Wie man auf der Facebook-Seite von SOS-Dolfijn lesen kann, sollten Jantje und Roelof eigentlich schon bald wieder ins Meer entlassen werden. Doch leider machte das Wetter dem Vorhaben bisher einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund eines starken Südwestwinds in Kombination mit einer Gegenströmung waren die Bedingungen nicht sicher genug für eine Freilassung. Unter diesen Umständen konnte das Boot nicht weit genug aus dem Hafen hinausfahren, wodurch das Risiko einer erneuten Strandung stieg.

Coco fühlt sich alleine nicht wohl

Die Verschiebung erwies sich letztendlich auch für Coco als vorteilhaft. Während Jantje und Roelof auf ihre Rückkehr ins Meer vorbereitet wurden, blieb Coco vorübergehend im anderen Becken (wodurch sie weniger Stress durch das Einfangen und Trainieren der anderen Tiere für den Transport erfuhr).

Leider verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand in dieser Zeit.

Besorgniserregender Zustand

Coco hat bis zum heutigen Tag einen intensiven Genesungsprozess durchlaufen. Lange Zeit benötigte sie Unterstützung im Wasser und verbrachte viel Zeit an der Oberfläche, wo sie trieb. Erst am 8. Mai konnten Fortschritte festgestellt werden, als sie zu den anderen Schweinswalen gesetzt wurde. Langsam begann sie wieder kleine Tauchgänge zu unternehmen und den Kontakt zu den anderen Tieren zu suchen.

Als Coco wieder allein gelassen wurde, veränderte sich ihr Verhalten. Sie trieb wieder viel an der Oberfläche und erbrach sich sogar. Das war besonders besorgniserregend, da sie eigentlich noch zunehmen muss.

Alle drei Tiere bleiben erst einmal zusammen

In enger Absprache mit dem Tierarzt wurde daher beschlossen, Jantje und Roelof noch eine Weile in der Station zu behalten, damit sie Coco weiterhin Gesellschaft leisten können.

Obwohl Schweinswale in freier Wildbahn oft einzelgängerisch leben, beobachten die Mitarbeiter in der Auffangstation regelmäßig ihr Sozialverhalten. Sie scheinen sich gegenseitig in ihrer Anwesenheit zu unterstützen, insbesondere während des Genesungsprozesses.
(Quelle: SOS-Dolfijn)

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