In diesem Monat gibt es den Newsletter nicht wie gewohnt an einem 17., sondern erst heute. Ich war nämlich unterwegs und zwar in der Auffangstation für gestrandete Schweinswale SOS Dolfijn. Ich werde dir bald über meine Erlebnisse berichten.
Zwischen dem 17. Mai und heute haben die Meeresakrobaten auf der Website über folgende Ereignisse berichtet.
Kleine Veränderungen bewirken Großes
Schweinswale und ihre größeren Verwandten werden durch viele menschengemachten Einflüsse bedroht.
Wie Wale und Delfine mit einfachen Mitteln unterstützt werden können, zeigen die Beiträge
*** Tempolimit hilft Wale retten und
*** Kleine Flaschen – große Wirkung.
„Timmy“ und andere Buckelwale in der Ostsee
*** Spiegel.de geht dem Hype um Buckelwal Timmy (Hope) auf den Grund. Dafür hat das Nachrichtenportal Meinungen aus Deutschland, Europa und Übersee eingefangen. Inzwischen weiß man, dass der Wal noch etwa 215 Kilometer weit geschwommen ist, nachdem er am 2. Mai 2026 westlich von Skagen ins Meer entlassen wurde.
*** Sichtungen von Buckelwalen in der Ostsee werden seit dem 16. Jahrhundert dokumentiert. Ich habe euch am 29. Mai 2026 drei Beispiele vorgestellt. Auch früher wurden gestrandeten Walen Namen gegeben.
Fast 800 Grindwale und weitere Delfine wurden im Mai getötet
Auf den Färöer Inseln wurde die Jagd auf Grindwale und andere Delfine aus dem Tierschutzgesetz genommen. Die Meeressäuger dürfen seit dem 26. Mai 2026 getötet werden, ohne dass den Jägern Konsequenzen drohen.
Erwünschter und unerwünschter Kontakt
*** Seit vergangenem Herbst hält sich ein Delfinweibchen an der französisch-spanischen Grenze in der Bucht des baskischen Badeorts Saint-Jean-de-Luz auf. Es schwimmt zwischen Touristen und streift hin und wieder sogar am Rand eines Stand-up-Paddleboards entlang.
*** Delfin Mimmo taucht immer noch in den Kanälen von Venedig auf.
*** Doch nicht alle Delfinweibchen wollen Kontakt – weder zu Menschen noch zu männlichen Artgenossen. Delfinbullen schließen sich oft in Junggesellengruppen zusammen und stellen paarungsbereiten Weibchen nach. Sie bedrängen die Weibchen stunden- oder sogar tagelang. Oft werden die Delfinkühe bei aggressiven Annäherungsversuchen verletzt. Außerdem werden sie durch die Männchen bei der Nahrungsaufnahme behindert. Die Weibchen erkennen Delfinbullen an deren Signaturpfiffen und ergreifen die Flucht, wenn sie ein besonders aggressives Männchen erkennen.
Delfine in menschlicher Obhut
Die Datenbank Ceta-Base hat auf ihrer Website sämtliche Transporte, Sterbedaten, Rettungen sowie Geburten aller in menschlicher Obhut gehaltenen Delfine aufgeführt.
Man kann dort auch abrufen, welche Delfinarten und Schweinswale wo gehalten werden. Die Datensammlung geht bis ins Jahr 1861 zurück.
Der Großteil der heute in Delfinarien gehaltenen Delfine ist auch in diesen Einrichtungen geboren. Es gibt nur noch wenige ehemalige Wildfänge, die bis heute zum Teil ein beträchtliches Alter erreicht haben.
Noch mehr Meldungen gibt es unter Aktuelles.
Genieße den Sommer!





