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Viele Grauwale sind gestrandet


Offenbar sind in diesem Jahr – wie auch schon letztes Jahr – ungewöhnlich viele Grauwale auf ihrer Wanderung von den Lagunen der Baja California, Mexiko, zu ihren Nahrungsgründen an der Küste Alaskas gestrandet.

Neugieriger Grauwal
(Foto: Roland Edler)

Wale zeigten Mangelernährung

Mindestens 51 tote Wale (die meisten davon Grauwale) wurden an der Westküste der USA und Kanada entdeckt, wie Forschende berichten.

Es wurde festgestellt, dass sie stark abgemagert waren. Die Ursache hierfür sehen die Wissenschaftler in den durch die Klimakrise verursachten Veränderungen des Ökosystems in den subarktischen und arktischen Nahrungsgebieten der Wale: Sie können dort nicht mehr genug Nahrung finden.

Als weitere Todesursachen werden Kollisionen mit Schiffen, Verhedderungen in Fischereigerät und Angriffe durch Orcas genannt.

Immer weniger Jungtiere

Im vergangenen Jahr wurden vor Zentralkalifornien von Januar bis Mitte Juni nur etwa 85 Grauwalkälber gezählt, die zu den Nahrungsgründen in der Arktis schwammen. Das ist – laut Deutsche Stiftung Meeresschutz – die niedrigste Zahl seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1994.

Seit 2019 gibt es damit zu wenig Nachwuchs bei den ostpazifischen Grauwalen. Es sind zu wenige, als dass sich die Population erholen könnte.

Der derzeitige Grauwal-Bestand soll bei etwa 13.000 Tieren liegen. Seit den 1970er-Jahren ist das die niedrigste Anzahl.

Ein Grauwal kann 15 Meter lang und bis zu 34 Tonnen schwer werden.
(Quellen: Deutsche Stiftung Meeresschutz und Meeresakrobaten-Artikel)

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