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Peter und Margaret


Dass frei lebende Delfine sexuell sehr aktiv sind, liest man immer wieder in der Presse. So wurden an unterschiedlichen Orten Delfine (vor allem Große Tümmler) beobachtet, die sich an Badegäste „ranmachten“ oder ein Boot für ihre „Gelüste missbrauchten“.

Erigierter Penis eines Großen Tümmlers (Foto: Rüdiger Hengl)

Erigierter Penis eines Großen Tümmlers
(Foto: Rüdiger Hengl)

Doch auch bei gezähmten Delfinen ist deren Triebhaftigkeit dokumentiert. Man gehe nur mal in ein Delfinarium mit Unterwasserscheibe. Dort wird man die Aktivität der Tiere ganz nah miterleben können …

Peter näherte sich Margaret an

Die „Liebesbekundungen“ eines Delfins am eigenen Leib gespürt hat in den 1960er-Jahren Margaret Howe Lovatt. Sie war in ein Forschungsprojekt eingebunden, in welchem die Fähigkeit des Spracherwerbs bei Delfinen getestet werden sollte. Zu diesem Zweck lebte Margaret mit dem sechsjährigen Delfin Peter auf engstem Raum in einer Art Nasszelle. Ihre Aufgabe war, Peter die englische Sprache beizubringen.

Doch Peter erwies sich nicht nur als gelehriger Fremdsprachen-Schüler, sondern zeigte auch physisches Interesse an seiner Lehrerin. Immer wieder versuchte er, sich an Margarets Hand oder Fuß zu befriedigen.

Nach zehn Wochen wurde das Experiment beendet. Kurze Zeit später starb Peter …

Margarets Zusammenleben mit Peter wird in den nächsten Tagen in der Dokumentation „The Girl Who Talked to Dolphins“ im englischen TV ausgestrahlt.
(Quelle: BILD.de)

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