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Delfine lassen sich einsperren


Man glaubt es kaum, doch die Fotos, die Marianna Boorman gemacht hat, beweisen es: Die Großen Tümmler von Port River in Südaustralien schwimmen freiwillig in eine Schleuse.

Schleuse in Port River (Foto: Marianna Boorman)

Schleuse in Port River
(Foto: Marianna Boorman)

Der Grund: Dort gelangen sie ohne großen Kraftaufwand an Fisch. Dieser kann nämlich nicht entkommen, wenn die Schleusentore dicht gemacht werden.

Mutter und Kalb lassen sich einsperren

Auf dem Foto sieht man die Delfinmutter Lartelare und ihr Kalb June. Dass die beiden Delfine Namen haben, rührt daher, dass sie zu einer etwa 40 Große Tümmler umfassenden Gruppe gehören, die im Port River (ca. 14 Kilometer von der Großstadt Adelaide entfernt) leben. Diese Delfine werden von Wissenschaftlern seit 20 Jahren beobachtet und katalogisiert; außerdem bekommt jedes Tier einen Namen.

Zusammen mit einem Boot auf engstem Raum

Marianna schreibt zu dem außergewöhnlichen Verhalten der Delfine: „Erst dachte ich, dass die Delfine niemals einem Boot in die Schleuse folgen würden. Denn dort sind sie zusammen mit dem Boot auf engstem Raum für einige Zeit eingesperrt. Ich befürchtete, dass Lartelare oder ihr Baby von den Toren zerquetscht werden oder dass sie voneinander getrennt werden könnten, wenn sich das Tor schließt. Doch die beiden scheinen ganz genau zu wissen, was sie tun. Sobald das Boot die Schleuse verlässt, schließen sich die Delfine an und schwimmen ebenfalls ins Freie.“
(Quelle: www.dolphindock.de)

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