Die vor der Ostküste der USA und Kanadas heimischen Nordatlantischen Glattwale (Eubalaena glacialis) schwimmen nachts nahe an der Meeresoberfläche.
Atlantische Nordkaper
(Foto: Wikipedia/http://
www.nmfs.noaa.gov/
pr/species/mammals/cetaceans/
rightwhale/photos.htm)
Dort ist die Gefahr, mit Schiffen zusammenzustoßen, recht hoch.
11,4 Stunden pro Tag wird gefressen
23 Wale im Sankt-Lorenz-Golf vor Kanada wurden mit Trackern ausgerüstet, weil Forscher ihr Fressverhalten dokumentieren wollten.
Im Durchschnitt verbringen die Atlantischen Nordkaper (wie die Nordatlantischen Glattwale auch genannt werden) 11,4 Stunden pro Tag mit Fressen. Tagsüber schwimmen sie meistens am Meeresgrund. Nachts folgen sie dem Plankton an die Wasseroberfläche.
Auf der Roten Liste
Ein Viertel der Zeit hielten sich die mit Sendern versehenen Wale außerhalb der Schutzzonen auf. Sie waren dann vermehrt Kollisionen mit Schiffen ausgesetzt.
Die Nordkaper stehen auf der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation IUCN als vom Aussterben bedroht („critically endangered“).
Ein Dutzend Walkälber wurden geboren
Der Bestand ist seit drei Jahren mit 370 Tieren und etwa 70 vermehrungsfähigen Weibchen konstant geblieben. 2025 wurden offenbar ein Dutzend Walkälber geboren.
(Quelle: geo.de)
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