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Menschen sind „anmaßende Tiere“


Ende der 1980er-Jahre begann der Whale-Watching-Boom auf den Kanarischen Inseln.

Grindwale vor Teneriffa
(Foto: Rüdiger Hengl)

Viele Millionen Touristen sind auf dem Meer unterwegs

Inzwischen fahren dort sowie an weiteren Hotspots der Walbeobachtung unzählige kommerziell betriebene Boote hinaus aufs Meer, um den Touristen die beliebten Meeressäuger zu präsentieren.

Folgende Zahlen gibt es für das Whale-Watching weltweit: Waren es 1981 noch 400.000 Walbeobachter, stieg die Zahl im Jahr 2008 auf 13 Millionen Touristen.

Touristen wollen den Kick

Der Wal-Kenner Erich Hoyt macht sich so seine Gedanken über das mancherorts ausufernde Whale-Watching-Vergnügen. Er nennt Menschen „anmaßende Tiere“, die sich einbilden, für die Wale und Delfine würde die Nähe der Touristen eine Bereicherung bedeuten.

Hoyt stuft die Aktivitäten der Tourenanbieter eher als Störung für die Tiere ein.

Mehr Ruhe auf dem Meer durch Pandemie

Eine unfreiwillige Pause des teilweise überhandnehmenden Whale-Watching-Booms hat nun die Pandemie verordnet. Hoyt hofft, dass die eingekehrte Ruhe den Walen Zeit zur Erholung geben wird.
(Quelle: Mögen die uns?)

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