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Guten-Abend-Ticker im November


Heute melde ich mich wieder mit dem einmal im Monat erscheinenden Guten-Abend-Ticker.

Hier erfahrt ihr in Kurzfassung, was in den vergangenen Tagen und Wochen alles geschehen ist. Für diejenigen unter euch, die über eine Thematik mehr wissen wollen, gibt es weiterführende Links.

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Ich freue mich gerade über die schönen Geschenke des Herbstes. Die bunten Blätter sind immer wieder ein Hingucker.

Viel Erfreuliches aus dem Reich der Wale und Delfine gibt es dagegen leider nicht zu berichten.

WINTER ist tot

Das Delfin-Weibchen WINTER ist am 11. November im Alter von 16 Jahren gestorben. Es erlag den Folgen einer Darmdrehung (Darmtorsion).

WINTER war weltberühmt, denn sie besaß keine Fluke. Diese musste ihr amputiert werden, weil die Verletzungen, die sie im Winter 2005 in einer Krabbenfalle erlitten hatte, nicht zu heilen waren. Später passten Mediziner und Techniker dem Tier eine Prothese an.

Es wurden sogar zwei Spielfilme mit WINTER gedreht.

Das Delfin-Weibchen gab vielen Menschen mit Handicap Hoffnung.

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HUNTER wurde eingeschläfert

Auch HUNTER war sehr krank. Er gehörte zu einer ortstreuen Delfinpopulation im Süden Australiens.

Nachdem er immer mehr an Gewicht verlor, entschieden sich die Ranger des National Parks and Wildlife Service in Absprache mit Tierärzten, das Tier zu erlösen.

HUNTER hatte – laut Lucy Woolford, Professorin für Veterinärpathologie an der University of Adelaide, – eine schwere bakterielle Infektion des mittleren und inneren linken Ohrs, die sich in die umgebenden Knochen ausgebreitet hatte und diese beschädigte. Die Krankheit hätte seine Fähigkeit zur Jagd und Nahrungssuche dauerhaft beeinträchtigt.

Außerdem hatte der Delfin mehrere Hautabszesse auf seinem Körper. Diese waren so gefährlich, dass sie früher oder später zu Infektionen (Sepsis) und zum Tod geführt hätten.

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Glattwale verheddern sich in Millionen von Seilen

Nicht nur für Delfine, sondern auch für große Wale werden Fischereigeräte im Meer zur Bedrohung. Atlantische Nordkaper verheddern sich in den Fangleinen der Hummerfischer. Der Weg der Glattwale wird durch ein Labyrinth von Millionen von Seilen versperrt. In diesen verfangen sie sich und können sich oft nicht daraus befreien. Ihnen droht der Erstickungstod.

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Wale kollidieren mit Schiffen

Ein wahrer Hot Spot für Schiffskollisionen sind die Gewässer um die Kanaren. Vor Kurzem wurde vor La Gomera an der Wasseroberfläche ein zweigeteilter Pottwal entdeckt. Der Verdacht liegt nahe, dass der junge Wal von einer der vielen zwischen den Kanaren verkehrenden Hochgeschwindigkeitsfähren erfasst und getötet wurde.

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Acht Delfine sollen nach China kommen

Der Betreiber (Aspro) des niederländischen Delfinariums in Harderwijk möchte acht Delfine, zwei Walrosse und zwei Seelöwen nach China an das Hainan Ocean Paradise in Lingshui verkaufen. Mit dem Transfer will Aspro die Geldkasse auffüllen, denn das Dolfinarium Harderwijk hat aufgrund der Covid19-Pandemie große finanzielle Verluste erlitten.

Tierschützer stellten nun bei einem Gericht in Amsterdam einen Eilantrag gegen das Delfinarium und die Regierung, um den Transport der Meeressäuger nach Südchina zu unterbinden. Der Tiertransport werde ausgesetzt, bis die Klage gegen die Regierung entschieden sei, teilte das Amsterdamer Regionalgericht mit.

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Wale können Klimawandel beeinflussen

Das Forschungsteam um Matthew Savoca von der kalifornischen Stanford University ist der Überzeugung, dass die Fäkalien der Wale nicht nur den Krill-Bestand erhöhen, sondern dass sie außerdem den Klimawandel dämpfen. Denn die Pflanzen betreiben Photosynthese und dabei wird CO2 in Sauerstoff umgewandelt.

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Ganz schön „pfiffig“

Es soll insgesamt ca. 80 von Menschen genutzte Pfeifsprachen geben. Da auch Delfine mit Pfiffen kommunizieren, könnten die menschlichen Pfeifsprachen ein Modell sein, die Sprache der Delfine zu entschlüsseln.

Genau das wird zurzeit in einer Studie aus den USA erforscht. Als ihr Ziel wird angegeben, Übereinstimmungen und Ähnlichkeiten in der Struktur menschlicher Pfeifsprachen und in den Klick- und Pfeiflauten von Delfinen und Walen zu finden.

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Den nächsten Ticker gibt es am 17. Dezember 2021.

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